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Kariuki, Unions Verlag  by Meja Mwangi
ISBN 3 88977 322 2
»Ein Junge aus Kenia: Kariuki. Ein Junge
aus England: Nigel. Zwei Welten treffen
aufeinander. Die eine ist schwarz wie die
Nacht im Dschungel,
die andere weiß wie das Hemd unterm
Tweedanzug. Stoff für eine Schwarz-Weiß-Ge-schichte voll praller Exotik,
wäre da nicht der Alltag. Und der ist eben nicht schwarz oder weiß...

Kariuki, der Erzähler, hat seine liebe Not mit Nigel. Der will einfach nicht
verstehen, dass alle Gesetze sein Großvater schreibt, dass der Fluss, das
Wasser, die Fische, eben alles, dem Großvater gehören. Die heimlichen
Treffen der beiden geraten zu zärtlichen, gelegentlich komischen, ja
manchmal grotesken Annäherungen zweier Welten. Nigel berichtet Kariuki
>von einem afrikanischen weißen Mann namens Tarzan, der mit den Affen
auf den Bäumen lebte und der König des Dschungels sek Kariuki dagegen
kennt nur einen König des Dschungels: Old Moses, das Warzenschwein ...

>Kariuki und sein weißer Freund< ist ein Buch, das man jedem ans Herz
legen möchte.«

(Brigitte Jakobeit in: Die Zeit)

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis
Kariuki
Lamuv Verlag
1991
Kariuki
Unions Verlag
1996
ISBN 3 423 78098 3
Kariuki
Rezension 1

„Kariuki ist ein schwarzer Junge auf einer großen Farm in Kenia. Eine
ganze
Reihe von Menschen ist ihm übergeordnet: der große Bruder, die
Mutter, der Vater, der weiße Lehrer und über allen Bwana Ruin, der weiße
Herr. Alle diese Personen erwarten etwas von dem Jungen und wenn er
etwas falsch macht, setzt es Kopfnüsse, Ohrfeigen, Schläge. Obwohl Kariuki
recht viel von diesen wenig geliebten .Gaben' empfängt, versteht er es
trotzdem, sich recht pfiffig durch's Leben zu schlängeln. Ja, er befreundet
sich sogar mit Nigel, dem Enkel von Bwana Ruin. Er geht mit ihm auf die Jagd
nach Warzenschweinen und gerät dabei in allerhand Abenteuer. Durch
seine humorvolle Art zu erzählen mildert der Autor, der selbst in Kenia groß
geworden ist, die erschütternden Tatsachen ein wenig. Dieses Buch kann
ohne weiteres ,Onkel Toms Hütte' zur Seite gestellt werden."

Rezension 2

„Allem voran bietet Kariuki alles, was in eine .klassische'
Bubengeschichte
gehört: vom Moment, wo dem 13-jährigen Kenianer ein
geheimnisvoller Brief aufgedrängt wird bis zur Gefangennahme seines
weißen Freundes als Geisel. Doch zugleich ist Meja Mwangis Roman auch
voll von Erfahrungen aus der Kolonialzeit und den Anfängen der mau-mau-
Bewegung gegen die weiße Herrschaft."

Quelle: Bündner Zeitung, 14.12.1991,5. 14

Rezension 3

„Der 13-jährige Kariuki lebt mit seiner Familie auf der Farm eines
weißen
Großgrundbesitzers. Als er dessen Enkel Nigel kennen lernt, gehen
die beiden zusammen im Dschungel auf die Jagd. Dort begegnen ihnen die
mau-mau, seltsam gefährliche wilde Männer, die nach Büffel riechen. Der
Jugendroman .Kariuki' des Kenianers Meja Mwangi spielt in Kenia zur Zeit
des Befreiungskampfes der mau-mau-Bewegung gegen die weiße
Kolonialmacht. Die beiden Jungen bekommen den Kampf zwischen Schwarz
und Weiß bald am eigenen Leib zu spüren. Eine aufregende Geschichte, die
sich wegen der blutrünstigen Jagdszenen aber für zarte Gemüter nicht
eignet. Autor Mwangi bekam für,Kariuki' den diesjährigen Deutschen
Jugendliteratur-Preis.

Quelle: Schweizer Familie, Nr. 50, 10.12.1992, S. 38
Quelle: Vorhang auf (Eltern teil), H. W, Frühjahr 1992, S. 14